Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist im Jahr 2024 zu Wahlen aufgerufen. Die anti-liberale Radikalisierung rechter Parteien stellt die politische Berichterstattung in unseren Demokratien vor neue Herausforderungen: Wie wird politischer Journalismus seiner demokratischen Verantwortung gerecht? Welche Gewohnheiten und Muster der Wahlkampfberichterstattung gehören auf den Prüfstand? Wie kann über antidemokratische Akteur*innen berichtet werden, ohne sie zu verharmlosen und zu normalisieren oder ihnen eine Plattform zu bieten? Was steht für wen bei den Wahlen auf dem Spiel und welche Zielgruppen werden in der Berichterstattung übersehen?
In den USA setzen sich Medienmacher*innen spätestens seit 2016 intensiv mit diesen Fragen auseinander und liefern wichtige Antworten und neue Vorschläge.
Die Heinrich-Böll-Stiftung und die Neue deutsche Medienmacher*innen laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Journalist*innen aus den USA und Deutschland diese und weitere Fragen zu diskutieren.
Mit dabei sind u.a.:
- Jay Rosen, Journalismus-Professor an der New York University
- Errin Haines, Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins The 19th*News
- Hadija Haruna-Oelker, Journalistin und Autorin
- Shakuntala Banerjee, designierte Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen
Moderation: Aline Abboud, Journalistin und Moderatorin
Sprache: Englisch, mit Simultanübersetzung ins Deutsche.
Livestream im Original: Livestream auf Englisch aufrufen
Livestream mit Übersetzung: Livestream auf Deutsch aufrufen
In Kooperation mit: