„Dikulturelle“ als neuer Begriff?
„Wahldeutscher? Im Iran geborener Deutscher? Oder schlicht und einfach Mensch? Es sind Heidelberger - darunter viele, die in der Statistik als „Menschen mit Migrationshintergrund“ auftauchen -, die darüber diskutieren, welche Begriffe sie für sich selbst nutzen und welche sie sich in der Öffentlichkeit wünschen würden. Darüber, ob sie noch länger „Menschen mit Migrationshintergrund“ sein wollen - selbst wenn sie beispielsweise in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Eine junge Teilnehmerin bringt den Drittkulturbegriff ins Spiel, eine Selbstbeschreibung, nach der sie lange habe suchen müssen: „Er beschreibt eine Synthese aus der Herkunftskultur meiner Eltern und meiner eigenen Heimat Deutschland.“