Interview, 3. Juni 2014

Bye-bye Migrationshintergrund

Ein Interview in den Stuttgarter Nachrichten mit Jagoda Marinic, die ein interkulturelles Zentrum aufbaut und den Begriff „Migrationshintergrund“ abschaffen will.

 

Die Autorin Jagoda Marinic (36) baut in Heidelberg ein interkulturelles Zentrum auf, und sie hat ein ehrgeiziges Ziel: Sie will den Begriff Migrationshintergrund abschaffen. Ein Gespräch über Willkommenskultur und Ausgrenzung.

Frau Marinic, Sie planen Veranstaltungen zu Begriffen wie Migrationshintergrund und thematisieren das auch am sogenannten Diversity Day an diesem Dienstag. Was soll dieser Tag überhaupt bedeuten?

Der Diversity Day entstand auf Initiative der Charta der Vielfalt e. V.: Unternehmen und Akteure bundesweit sind aufgefordert, die Vielfalt und ihre Chancen für die Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Wir in Heidelberg haben die Charta im April unterzeichnet und wollen an diesem Tag Taten ­folgen lassen.

Welche?

Gemeinsam mit den Neuen deutschen Medienmachern, der SAP, den Design Thinkern des AppHauses und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir die Begriffe für die Einwanderungsgesellschaft auf ihre Tauglichkeit hin abklopfen.

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