Von Journalist*innen für Journalist*innen

Die NdM beschäftigen sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Journalismus für die Einwanderungsgesellschaft. Wir sind Expert:innen auf diesem Gebiet, haben eine große Studie zu Diversität in deutschen Chefredaktionen durchgeführt und einen Guide entwickelt, der Redaktionen dabei hilft, ihren Betrieb, ihr Personal und ihre Berichterstattung vielfältiger zu gestalten. Wir sind vom Fach. Und wir können helfen, von Journalist:innen für Journalist:innen.

Wir machen Trainings, Workshops und Seminare für alle, die lernen wollen, wie Medien und Journalismus im Einwanderungsland funktionieren. Wir beraten und schulen in Redaktionen und Medienhäusern, zum Beispiel in Fragen diverser Personalgestaltung, offener Redaktionkultur und diskriminierungskritscher Berichterstattung. Wir setzen uns in Blattkritiken mit der Berichterstattung auseinander und wir unterrichten an Journalist:innenschulen. 

Zudem sind wir Fachleute für diversity-gerechte Öffentlichkeitsarbeit und bieten ebenso Workshops für einen souveränen Umgang mit Hate Speech in den Redaktionen.

 

Berichterstattung im Einwanderungsland

Guter Journalismus für die Einwanderungsgesellschaft lässt sich trainieren. Mit praxisbezogenen Workshops können Journalist:innen für differenzierte und klischeefreie journalistische Arbeit sensibilisiert werden. Sie können Fallstricke erkennen und Methoden für eine diskriminierungsarme Berichterstattung lernen. Für Volontär:innen und in Journalist:innenschulen sollte es obligatorisch sein, diese Kompetenzen zu erlangen.

Die Neuen deutschen Medienmacher*innen haben jahrelange Erfahrung mit der Aus- und Fortbildung von Journalist:innen. Wir bieten Trainings, Workshops, Seminare und Inputs in den unterschiedlichsten Formaten an: Vom kurzen Vortrag in der Redaktionskonferenz über zwei- bis vierstündige Trainings bis zu mehrtägigen Workshops.

 

Themen

  • Vielfältiger, diskriminierungskritischer Journalismus (Themen, Perspektiven, Kontexte)
  • Diskriminierungsarme Sprache in der Berichterstattung
  • Klischeefreie Bildberichterstattung
  • Analysen der eigenen Berichte, Best und Bad Practices
  • Rassismus und Diskriminierung in den Medien

 

Für jedes Training können Sie ausgewählte Beispiele der eigenen Berichterstattung analysieren lassen. Das können einzelne Beispiele oder ganze Strecken sein. Auf dieser Grundlage werden im Workshop praxisorientierte Alternativen für Ihre Berichterstattung erarbeitet. Die Teilnehmenden bekommen Checklisten für die journalistische Arbeit und viele erprobte Methoden und Tools für den Einsatz im Redaktionsalltag an die Hand. 

Unser Glossar mit Formulierungshilfen für die Berichterstattung können Medienschaffende und Redaktionen übrigens auch als praktische Broschüre für den Schreibtisch kostenfrei bestellen.

 

Referenzen

  • ARD.ZDF medienakademie, RTL-Journalistenschule: Workshopreihe unter der Leitung von Konstantina Vassiliou-Enz, mit Sheila Mysorekar, Daniel Bax
  • ZDF: Workshops über Bildsprache, Dr. Carmen Colinas
  • RTL Journalistenschule: Volo-Seminar “Professionell Berichten im Einwanderungsland”, Konstantina Vassiliou-Enz,
  • SWR: Workshopreihe, “Vielfalt für Profis”, Hörfunk und Fernsehen, Konstantina Vassiliou-Enz
  • Deutschlandfunk & DISS: “Berichterstattung über Migration und Flucht”, Sheila Mysorekar
  • DOMID & DJS: "Geschichte der Migration in Deutschland", Daniel Bax
  • Herbsttreffen der Medienfrauen: Workshops “Einwandererinnen in den Medien”, Konstantina Vassiliou-Enz, Sheila Mysorekar, Dr. Carmen Colinas
  • Stuttgarter Zeitung: “Auf die Wortwahl kommt es an”, Konstantina Vassiliou-Enz
  • DJV: Workshop “Rassismus in den Medien vs. diskriminierungsfreie Berichterstattung”, Sheila Mysorekar
  • Main-Post: "Sprache im Journalismus", Konstantina Vassiliou-Enz
  • Saarländischer Rundfunk: “Ethik im Journalismus”, Konstantina Vassiliou-Enz
  • rbb: Diversity-Workshop-Reihe “Vielfalt für Profis”, für aktuelle Berichterstattung, Interviews und Talks, Service und Sport, Konstantina Vassiliou-Enz

 

Diversity im Medienhaus

Deutsche Medien brauchen mehr Vielfalt, wenn sie in einer immer diverseren Gesellschaft überleben wollen. Ihre Berichterstattung muss unsere Einwanderungsgesellschaft abbilden können, das gilt auch die Macher:innen dahinter. Doch Deutschland ist längst vielfältiger und perspektivenreicher als es die Redaktionen und insbesondere die Chefetagen deutscher Medienhäuser vermuten lassen. Damit sich das ändert, gibt es die NdM.

Neben einem Guide mit Checklisten, Best Practices und Handlungsempfehlungen bieten wir Schulungen, Workshops und Beratungen an oder vermitteln Fachleute für Medienhäuser, die sich personell vielfältiger aufstellen wollen oder beispielsweise eine diversitygerechte Redaktionskultur schaffen wollen, die dazu führt, dass neue Talente auch wirklich im Haus bleiben. 

Damit Diversity keine hohle Phrase bleibt, sondern zu echten strukturellen Veränderungen führt, von denen alle profitieren.

 

Themen

  • Diversity-Strategien für Medienhäuser
  • Recruiting: Wie Redaktionen die besten Talente finden
  • Führung: Warum Diversity Chef:innensache ist
  • Redaktionskultur: Ein Arbeitsklima, in dem sich alle entfalten können
  • How to be an Ally: Diskriminierung in den Redaktionen
  • Diversity-Daten: Wie und was und warum Medien sie erheben sollten
  • Evaluation von Diversity-Maßnahmen

 

Referenzen

  • Beratung im Entwicklungsprozess des Nationalen Aktionsplans Integration der Bundesregierung, Themenforum Medien, Konstantina Vassiliou-Enz, Rebecca Sumy Roth
  • Prozessbegleitung und Erarbeitung neuer Redaktionleitlinien, Main-Post, Konstantina Vassiliou-Enz
  • Beratungsgespräche und Konsultationen zu Diverstiy-Strategien und Personalgewinnung, u.a. bei SWR, rbb, Gruner + Jahr, Burda

 

Mit Hate Speech umgehen

Hass, Beleidigungen, Drohungen und sogar Angriffe gegenüber Journalist:innen gehören leider zum Arbeitsalltag. Die NdM stehen Ihnen zur Seite. Wir geben Workshops und Trainings zum Umgang mit Hass im Netz umgehen kann. Für die Betroffenen. Aber auch für Social-Media-Redakteur:innen und ihre Redaktionen, damit Sie nachhaltige Strukturen schaffen können, um Hassnachrichten vorzubeugen und ihnen zu begegnen. Zudem vermitteln wir Redaktionen, wie sie Journalist:innen in akuten Bedrohungslagen schützen können.

 

Themen

  • Umgang mit Hate Speech auf den Web-Präsenzen von Medien
  • Journalist:innen in Bedrohungslagen schützen

 

Referenzen

  • Charta der Vielfalt: "10 Goldene Regeln zum Umgang mit Hass im Netz", Sina Laubenstein
  • Bundeszentrale für politische Bildung, Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit, “Rassismus und Hass im Internet”, Sina Laubenstein
  • Bundeszentrale für politische Bildung, NdM: "Extremismus im Netz", Gilda Sahebi 
  • Stadt Frankfurt, “Wetterfest durch den Shitstorm”, Sina Laubenstein

 

Empowerment durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit

Professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist für viele Aktivist:innen, NGOs und Initiativen essentiell. Gleichzeitig fehlen in vielen Organisationen, die meist von engagierten Ehrenamtlichen getragen werden, nicht selten Know-How, Selbstbewusstsein und Ressourcen, um effektiv und effizient mit Medien und Öffentlichkeit umzugehen. Viele professionelle Organisationen und Institutionen wiederum wollen in ihrer Kommunikation die Vielfalt Einwanderungsgesellschaft berücksichtigen und abbilden, aber sie wissen nicht wie. Die NdM bieten Trainings für professionelle Öffentlichkeitsarbeit in verschiedensten Formaten an.

 

Themen

  • Diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit (Wort und Bild)
  • Message Building
  • Storytelling
  • Social-Media für mehrsprachige Zielgruppen
  • Interview- und Präsentationstechniken

 

Referenzen

  • Deutsches Rotes Kreuz: Sprache und Bildsprache in der Öffentlichkeitsarbeit, Konstantina Vassiliou-Enz, Dr. Sun-Ju Choi. 
  • Arbeiterwohlfahrt: Workshop “Diskriminierungssensible Sprache”, Alice Lanzke
  • Institut für Diversitätsforschung, Universität Göttingen: “Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft”, Konstantina Vassiliou-Enz
  • Eugen-Biser-Stiftung: “Diskriminierungsarme Bildsprache in der Öffentlichkeitsarbeit”, Fatema Mian
  • Amt für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration, Gelnhausen: „Diskriminierungssensible Sprache in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, Dr. Carmen Colinas
  • Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren NRW: “Auf die Wortwahl kommt es an.”, Konstantina Vassiliou-Enz

 

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